Aus den Kokarden und färbigen Bändern, die in den Zeiten der Befreiungskriege von der Napoleonischen Herrschaft entstanden sind, entwickelte sich im 2. Drittel des 19. Jahrhunderts das Abzeichen.
Durch Vereinsgründungen wie z. B. von Sport-, Musik- und Gesangsvereinen, hatten viele Mitglieder das Bedürfnis, sich visuell als Angehörige der jeweiligen Institution zu kennzeichnen.
Die Abzeichen wurden zu Vereinssitzungen, Feiern oder bei öffentlichen Demonstrationen getragen. Es wurden hauptsächlich Metallbleche, Emaille und Stoffe verwendet. Seltener kamen Papier, Glas oder Perlmutt zum Einsatz.