Papiergeld


Ein Nebengebiet der Numismatik beschäftigt sich mit Papier- und Notgeld.
In unseren Breiten wurde unter Maria Theresia das Papiergeld eingeführt. Die anfangs ungereglte Ausgabe führte zu Inflationen, die im Zeitalter Napoleons einen Höhepunkt fand.
Die Gründung der Oesterreichischen Nationalbank und die Ausgabe von Banknoten konnte dann über längere Zeit eine stabile Währung erreichen. Mit dem ersten Weltkrieg kam jedoch der Zusammenbruch. Selbst Kleingeld war rar und es wurden Notgeldscheine ausgegeben, die bald nur zu Sammelzwecken editiert wurden.
Erst die Schillingwährung brachte wieder Stabilität, wurde aber bald von der Reichsmark abgelöst. Erst die Währungsreform in den späten 40er Jahren legte den Grundstein zu der seit dieser Zeit andauernden Stabilität.

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