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Das Sammeln von alpinen Medaillen, Plaketten und Abzeichen bringt hauptsächlich einen Überblick über das alpine Vereinsgeschehen. Jubiläen, Veranstaltungen, Schutzhütten sind beliebte Themen.
Aber auch die Technik am Berg, wie Seilbahnen, Gebirgsstrassen, Tunnelbau und Kraftwerke sind gut vertreten. Die Schrecken der Gebirgsfront im 1. Weltkrieg haben auch ihren Niederschlag auf Medaillen gefunden. Höhlendarstellungen und Höhlenabzeichen zählen auch zu dieser Thematik.
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Der Neujahrspfennig als Wunschmünze.
Diese insbesonders in Österreich beliebten und als Kleinmedaillen gestalteten Glücksbringer, haben ihren Ursprung im 16. Jahrhundert. Sie überbringen nicht nur den Glückwunsch zum Neuen Jahr, sie sollten auch als Talisman in der Geldbörse nützlich sein.
Die von der Münze Österreich AG in Wien, wie auch von privaten Prägeanstalten zum Jahreswechsel angebotenen Glücksmünzen, finden nicht nur als Sammelobjekte Interesse, sie sind auch eine kleine persönliche Aufmerksamkeit in der Familie und unter Freunden.
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Der letzte Bourbone verbrachte viele Jahre seines Lebens in Frohsdorf in der Nähe Wiener Neustadts bis zu seinem Tode im Exil (1851-1883). Auf ihn wurden von den französischen Royalisten nicht nur zahlreiche Medaillen sondern auch Münzen geprägt.
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Die, dem äußeren Anschein nach, geldähnlichen Gepräge dienten in der 2. Hälfte des 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts bei konsumgenossenschaftlichen Unternehmen, zur Kontrolle der Mitgliedereinkäufe und zur Abrechnung der Rückvergütung.
Die Marken hatten nur im Bereich des jeweiligen Konsumvereins Gültigkeit und waren kein Ersatz für das staatliche Münz- oder Papiergeld.
Der Gebrauch von "Konsumgeld" hatte in England seinen Ursprung und fand nicht nur dort, sondern auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz weite Verbreitung.
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Die aus diesem Anlass geprägten Medaillen und Jetons (letztere wurden bei den Krönungsumzügen unter das Volk gestreut) stellen ein sehr reizvolles, geschichtsbezogenes Sammelgebiet dar. Meist wird ein bestimmtes Herrscherhaus oder Land zum Mittelpunkt der Sammlung gemacht. Für uns naheliegend sind die Habsburger deren Krönungs- und Huldigungsgepräge unter Ferdinand I 1531 beginnen und bis Karl 1916 reichen.
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Die k.u.k. Marine und die Personen- und Frachtschifffahrt waren im alten Österreich immer etwas benachteiligt. Daher wurden Medaillen und Plaketten zu Werbezwecken eingesetzt.
Die Erfolge von Admiral Tegetthoff bei Helgoland und Lissa boten dabei heroische Anlässe. Aber auch die Binnenschifffahrt auf der Donau kann in diesem Gebiet ihren Niederschlag finden.
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Höhere Schulen gedachten im 19. Jahrhundert oft in Medaillen ihrer berühmten Schüler oder ihrer Schutzherren und Stifter. Aber auch gute Schüler wurden durch die Verleihung von Schulpreisen in Medaillenform ausgezeichnet.
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Studentenverbindungen benutzen zu ihrer Unterscheidung Farben und Symbole, die auch auf den Gebrauchsgegenständen ihren Niederschlag finden. So werden vor allem die sogenannten "Stoffmarken" als Verrechnungsmünzen zum Bierverkauf benutzt und mit diesen Symbolen gekennzeichnet. Wappen, Zirkel und heraldisch angedeutete Farben finden sich auch auf Erinnerungs-Jetons, die zu besonderen Anlässen geprägt wurden und auch heute noch geprägt werden.
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Die Universitäten wurden meist schon im Mittelalter gegründet und sind seither Zentrum der Wissenschaft und Forschung. Ihrer Jubiläen wurde daher auch vielfach auf Münzen und Medaillen gedacht.
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Sehr interessant und vielseitig ist dieses Randgebiet der Numismatik. Unter Weihemünzen werden religiöse Medaillen, Wallfahrtsmedaillen, Breferln und Betpfennige mit Heiligen-, Marien- und Jesusdarstellungen in vielfältiger Art, zusammengefasst. Aber auch Darstellungen von liturgischen Themen, historischen Ereignissen und religiösen Orden, fallen in dieses Gebiet.
Geographisch ist das Zentrum der Gepräge Europa. Katholiken, Evangelische und Orthodoxe sind vertreten. Auch in Übersee, besonders in Südamerika, sind Weihemünzen zu finden. Hier nicht berücksichtigt sind Islam, Buddhismus und andere Religionen.
Vielfältig sind auch die Materialien (Silber, Bronze, Aluminium und andere Metalle, Ton, Pappe und Kunststoff) und die Formen (oval, spitzoval, rund etc.). Auch die Größen sind sehr unerschiedlich und die Ränder sind oft schön verziert.
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